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Paris im Juni <

2012

Einmal im Leben nach Paris
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Der Sommer ist da: endlich über 18 Grad, Sonne ohne Ende, Donner, Blitz und Regen, Hagel, aber kein Schnee. Ohne Frage: Paris ist eine heiße Metropole. Was die Sonne hinter den Wolken nicht schafft, bläst die Metro von unten nach oben: warme Luft. Mitte Juni kühlt es merklich ab und zum 21., dem Tag der Sommersonnenwende, gibt es heftige Gewitter. Der 21. Juni ist für Paris ein besonderer Tag, an dem die Metromusiker, Akkordeonisten, Geiger, Falschsinger und Trommler sich aus den Katakomben der Stadt wagen und ihren Krach überirdisch verbreiten. Man nennt es »Fête de la musique« und es quietscht, schrammelt, kreischt, umpfumpfumpft an jeder Ecke. Der Wettergott hat kurz vor 18 Uhr ein Einsehen und lässt es regnen und stürmen, was nur vom Himmel fallen kann. So bewahrt er diese Stadt vor einer Kakofonie, die ansonsten nur schwer zu ertragen ist. Vor allem aber schützt der die Zuschauer, die extra aus der ganzen Welt angereist sind, um sagen zu können: Ich war dabei. Okay, sie waren auch die Einzigen. Aber noch sind wir nicht in der Stadt der Liebe, noch ist es ein langer Weg bis dahin. Und eine Reise beginnt ja bekanntlich mit dem ersten Schritt. Der ist bei mir am Bahnhof Saarbrücken, der Metropole des Saarlandes, dem Nabel der Welt. Ihr wisst natürlich, was ein Nabel ist? Etwas, was weg muss. Abnabeln, heißt es nicht umsonst und es ist das Erste, was direkt nach der Geburt abgeschnitten wird. So manch anderes folgt erst später. Nun, damit können wir Großstädter vom Lande sehr gut leben. Jawoll. Aber zurück zum Faden der Geschichte. Um diese Zeit morgens fährt kein Zug außer diesem ICE weiter als Kaiserslautern und so kann man sofort auch ohne geübtes Auge erkennen, wer als Touri nach Paris fahren möchte. Und wie immer, eine Gisela und ein Horst (siehe eine frühere Statusmeldung, Copyright by Hape Kerkeling, a.a.O.) sind immer dabei. Ich stoße auf sie, als ich im Coffee Fellows meinen Morgendlichen-Hauptbahnhof-Begrüßungs-Latte-Macchiato zu mir nehme. Sie stehen unschlüssig da. So eine Riesenauswahl. Zu Hause gibt es nur eine Sorte, die kommt aus der Filtermaschine. Da ist die Entscheidung einfach. Aber hier? Der folgende Dialog rechtfertigt ein Upgrade von Gisela und Horst auf die Version 2.0! Allen Ernstes. Sie: »Was issn so e ... wie heischt das? Do owwe?« Bedienung: »Latte Macchiato.« Sie: »Ah, das ist also so e ... wie?« Bedienung: »Wir haben auch normalen Kaffee.« »Was iss hier schon normal?«, gluckst er und hält seinen dicken Wabbelbauch. (Ich weiß, ich sollte vorsichtig sein! Aber ehrlich. Boa! Da kann ich nicht mithalten) »Oder vielleicht einen Espresso?«, fragte das Fräulein höflich. »Joa!«, sagt sie. »Oder Cappuccino?« »Joa, Joa.« Gisela nickt zögernd. »Oder lieber einen Kaffee?« »Jo, einen Kaffee.« Sie ist erleichtert, endlich etwas, was sie kennt. »Zwei?« »Ei gudd dann, zwei!« »Ich sitz misch schonn mol!«, sagt er und überläst die Arbeit seiner Frau. »Ei wohin dann?«, fragt sie und sieht sich um. Man kann jede Ecke einsehen. Verlieren wird sie ihn nicht. »Ei do hinne!«, sagt er und will losstampfen. »Nit lieber do vorne?« »Ei donn do vorne.« »Vier achtzig!«, sagt die Bedienung. »Oleck!«, sagt er. Sie zahlt. »Awer do hinne is es nitt so laut, was menschde?«, sagt sie, während sie das Wechselgeld einsteckt. Sie hat mit einem Fünfzig- Euroschein bezahlt. »Ei donn do hinne.« »Oder doch liewa do?« Sie zeigt gleich neben mich. Nee! Bloß nicht. Demonstrativ stelle ich meinen Rucksack auf den Sessel, nehme mein Smartphone und tippe sinnloses Zeug, wie so oft. »Ei donn do«, sagt er. »Nä, do hinne iss es schon besser, menschde nitt?« »Ei donn do hinne.« Inzwischen ist der Kaffee kalt. Er tappt nach hinten, sie folgt ihm. »Pardon?«, ruft die Bedienung. »Ihr Kaffee!« Und ihr Gepäck!, möchte ich anfügen, denn es steht mitten in der Tür. »Ei, gebt der nitt gebrung?«, motzt er. Die Bedienung sieht mich - ihren Stammgast - an, dreht die Augen zur Decke und sagt: »Setzen Sie sich nur, ich bringe es.« »Ei menschde nitt doch, mir sollte do vorne?«, versucht sie es wieder. »Nee, jetza huck isch!« Sie lässt sich nieder und dann springt sie auf: »O jessas, unsere Koffa!« Beide laufen der Serviererin in die Arme. Mittels einer jahrelang akrobatisch geübten Nummer kann sie das Tablett um die beiden lenken und nichts wird verschüttet! Sie zerren ihre Koffer längs durch das Geschäft und quetschen sich an das Fenster. Mein Wecker klingelt, noch zehn Minuten bis acht. Ich steh auf, trage das leere Glas auf den dazu vorgesehenen Abstellplatz, schnappe meinen Trolley, verabschiede mich und gehe. »Oleck, iss der heiß!«, sagt er und schüttelt sich. Na, hoffentlich verpassen sie den Zug. Leider nein! Sie sitzen gleich neben mir! Ich am Gang, ein sich schlafend stellender Mitreisender am Fenster und Gisela und Horst auf zwei Einzelsitzen, direkt hintereinander. Ich könnte jetzt erzählen, wie oft sie die Plätze getauscht, wie oft sie ihre Taschen auf und wieder abgeladen haben, denn irgendwas war immer herauszunehmen, aber das ist langweilig. Oder doch nicht? Na gut, einen hab ich: Sie: »Wo iss dann jezza mei Handtasch?« Er zuckt mit den Schultern. »Ei sag mol, Hann isch die im Café liegen gelass?« (Ich benutzt die etwas hochdeutschere Version, um auch die Freunde unter Euch zu erreichen, die des rein saarländischen Platt nicht so mächtig sind - der Autor). Er zuckt heftig mit den Schultern. Der Zug rappelt und wackelt, Horst 2.0 imitiert einen Dackel mit beweglichem Kopf auf dem Rücksitz eines alten VWs. Genauer: Es wirft ihn hin und her. »Ei, wirdsch de mol gugge?« Er zuckt übertrieben mit den Schultern. Sie verdreht die Augen und zieht den Mund als schmaler Strich in die Breite und zischt: »Ei do sinn unsere Fahrkarde drin.« Jetzt kommt Leben in den kleinen dicken Herrn. Er räumt alles Gepäck aus der Ablage auf den Boden. Zwei Passagiere wollen passieren, können aber nicht. Ganz hinten eingequetscht ist die Handtasche. Er kommt nicht dran. Ein freundlicher Herr von 2 Metern Größe greift beherzt zu und überreicht seine Beute. »Oh, dange«, säuselt sie. Horst räumt wieder alles nach oben, unzählige Stofftaschen und Plastiktüten, eine Sporttasche und zwei schwere Koffer. Sie kramt in der Handtasche. »Ei Horst, do sinn Se nit.« Er zuckt übertrieben heftig mit den Schultern. Soeben hat er die letzten Reiseutensilien verladen und der Stau löst sich auf. Auch die französischen Polizisten können vorbei und stürmen die folgenden Waggons. »Ich glahb, die sinn in der Reisetasch. Würdsch de die mol runnerholle?« Der Zug hält in Forbach. Die Hälfte der Sitzplätze ist ab hier reserviert. Gisela und Horst 2.0 blockieren den Zugang von zwei Seiten. Dann findet sie die Tickets in seiner Jacke. »Ei jetz sag mir mol, wie die do rin kumme!« Er zuckt dermaßen heftig übertrieben mit den Schultern, dass es ihn fast umwirft. Nun hebt er auch noch beide Handflächen nach oben. Fehlt nur noch das Wasser zum Händewaschen wie einst Pontius Pilatus. Inzwischen ist alles wieder oben und auch die zugestiegenen Gallier haben sich beruhigt und ihre Plätze gefunden bis auf drei, die im falschen Wagen sind und verzweifelt versuchen, drei Deutsche zu vertreiben. Der Schaffner zwackt die Karten ab und wünscht eine gute Reise. »Jetz muss ich was esse!«, sagte er und läuft davon. in die falsche Richtung. Nach vier Minuten kommt er zurück und stapft nach hinten. Er wird es finden und er wird später feststellen, dass ein kleines Frühstück im Reisepreis eingeschlossen gewesen wäre. Genug davon. Es gibt Wichtigeres im Leben, als sich über fremde Menschen lustig zu machen. Aber nichts Spaßigeres! Machen wir also getrost weiter: Kommen wir im Hotel nun zu Gisela und Horst reloaded. Alles begann mit einem Aufzugsknopf. Meine rasante Fahrt in den achten Stock wird jäh auf der »2« unterbrochen. Langsam quält sich die Tür auf. Niemand zu sehen, dann plötzlich in tiefstem Bayrisch: »Jo, do iss a jo Kumm!« Oder ist das japanisch? Nein, eine in fescher grüner Dirndltracht gekleidete kleine dicke Frau stampft auf die Tür, die sich gerade schließen will. Sie hält sie auf, indem sie voller Todesverachtung ihre Hand zwischen die Stahlpforten steckt und dagegendrückt. Sie sieht mich an, sieht meine Krawatte (sofort nimmt sie Haltung an!) und packt ihr bestes Französisch aus: »Äh, Pardong, Allee ähm, Allee nuffa?« Sie zeigt mit dem Daumen nach oben. Ich denke erst mal, mir eine Tarnung zuzulegen und meine: »Oui, ca monte.« »Ah ja, Jo mei, mir wolle aber nunter!«, sagt er und es fehlt noch ein Jodler dahinter. Vor mir steht in einer Lederhose und einem Gamsbart am Hut ein waschechtes bajuwarisches bärtiges Bilderbuchmannsbild. In dieser Verkleidung kommen sonst nur reinrassige Japaner daher, wenn sie sturzbetrunken im Hofbräuhaus die Umbahbah Band dirigieren. »No!«, sage ich. »Ca monte!« »Ah, doas hoscht bestmmt nuffa.« Ich zeige nach oben. Er nickt. Die Tür schließt sich und geht wieder auf. Sie steht immer noch da: »Pardong, nuffa?«, fragt sie. Ich sehe sie streng an und packe meinen gut eingeübten Pariser Slang aus: »Wähn Sie nach untäh mochtähen, drückähnn Sie nur den Knopf nach untähn, bitte! Mercie.« »Oh, deitsch!«, sagte er und zieht seinen Hut. »Mir wolle zum Fojärr.« Schon als Muttersprachler habe ich so meine Schwierigkeiten, ihn zu verstehen. Dennoch plappert er munter weiter. Ich vermute, er meint Foyer. »Oui!«, sage ich, um ihm klar zu machen, dass ich ihn dennoch verstanden habe. Jedoch, es kommt anders: »Dange!« Sie steigen ein. Ich bin verwirrt. Der Aufzug geht nach oben. »Ohje döss is awa nit ...«, sagt sie und als energische Dirndlträgerin drückt sie resolut auf die 5. Die Kabine hält und sie steigen aus. »Döskopp! Sagt noch: Feuer!«, brummt er. Ich warte, bis die Tür zu ist, dann geht sie wieder auf. Ich überlege, ob mir der Geduldsfaden reißen soll, aber ich finde ihn nicht. »Madame!«, sage ich. »Warum drücken Sie beide Knöpfe, wenn sie nur runter wollen?« »Jo mei!«, nuschelt er. »Woher soll i wissn wos dös for a Knobb iss?« »Der mit dem Pfeil nach unten geht nach unten, der mit dem Pfeil nach oben nach oben«, erkläre ich und bin versucht, ein Montessoribild aus dem Kindergarten an die Wand zu malen. »Ah so. Jo, dann. Aua revier, oder so.« »Au revoir!«, entgegne ich. Die Tür schließt sich und geht erneut auf. »No unne hadd er gsagt. nitt nuffa!«, sagt sie und ist kurz davor, ihm auf die Finger zu hauen, bevor ich das für sie erledige. (Was ihr noch nicht wisst, ich musste selbstverständlich dringend aufs Klo, wie immer, wenn es so quälend langsam geht.) »Jo mei, die sinn so eng beisammn.« Nö! Deine Wurstfinger sind zu dick, will ich sagen, aber natürlich beherrsche ich mich. So etwas sagt man nicht, man schreibt es, hehehe. Ich drücke auf den Knopf, der die Tür von innen verschließen soll, doch die Macht von außen ist stärker. Ich will gerade dafür sorgen, dass Bayern sich endlich von Deutschland löst, als neben mir auch eine Aufzugskabine aufgeht. »Äh pardong!«, sagte sie. »Allee nuffa?« Ich schließe meine Tür und rausche durch bis unters Dach. Als ich aussteige, muss ich erst mal lachen. Gisela und Horst werden nie aussterben. Kopfschüttelnd sehe ich auf den Fahrstuhl. Die mittlere Tür öffnet sich und die beiden steigen aus. »Also, dös ist awwa nitt das Fojiöhr.« Immerhin, das hat er entdeckt. »Jezz Kumm hold!«, sagt sie und sie stolpern in die andere Richtung. Ich glaube, ich war noch nie so schnell an meinem Zimmer wie an diesem Abend. Ich blicke scheu den Gang nach hinten und sehe, dass sie das Treppenhaus benutzen wollen. Wenn sie entdecken, dass es im Dritten nicht mehr weitergeht, werden sie sich verirren. Rasch von innen die Tür ins Schloss gedrückt, den Riegel vorgeschoben und die Ohren auf Durchzug. Ich kriege heute nichts mehr mit. Aber ich kapiere, warum die Franzosen Angela nicht so sehr mögen. Endlich kann ich ins Bad. Die Pariser zeigen sich nicht wirklich an der Fußball-Europameisterschaft interessiert. Vielleicht liegt es an der Sprache, denn sie sagen Football dazu, wie die Engländer, die aber was anderes darunter verstehen und die Amis, die etwas völlig anderes meinen. Und wenn ein Franzmann ein englisches Wort benutzen muss, ist ihm mulmig, zumal, wenn er es als Einziger auf der Welt so tun muss. Nicht umsonst heißt es auf Englisch: Soccer. Football geht nie ohne Knochenbrüche ab. Darum heißt es bei der Grande Nation auch nicht »Computer«, sondern »Calculateur«. Jedenfalls springt kein Funke über. Das Fernsehen überträgt die Spiele, das war es. Keine langweiligen zwei Stunden zuvor an einem verregneten Strand mit elementaren Beiträgen wie: »Heute war Schweini mal ganz allein auf dem Klo, hat Mario getwittert.« und kein Frühstücksfernsehn, die berichten, dass im Hotel das Klopapier zur Neige geht, hat Schweini getwittert. Auch dann nicht, als offensichtlich korrupte Schiedsrichter ein englisches Spiel mal wieder mit einem Wembley Tor beenden. Diesmal wird es nicht England gegeben, sondern der Ukraine genommen. Böse. Dadurch kommt Frankreich weiter. Und das nehmen sie ihrer Mannschaft sehr übel! Schweden besiegt sie verdient 2:0. Ich bin todmüde in meinem Hotelzimmer und schlafe schon fast. Da ich nur das zweite Programm einschalten kann, dieses aber in der ARD übertragen wurde (und auch dort nur das andere parallele Spiel), muss ich auf einen hiesigen Kanal wechseln. Ich döse so vor mich hin, als ein Aufschrei durch mein Zimmer hallt: »Deux Zero! Deux Zero!« Ich sehe etwas Gelbes jubeln und denke nur: »Auweia!« Was nun als Kommentar folgt, ist eine Sammlung von Schimpfwörtern und Beleidigungen, was ich so noch nie von den sehr nationalen geprägten Nachbarn gewohnt bin. Die Leistungen der Fußballspieler, die nun mal nicht besser spielen können, werden heruntergeputzt, man macht sich lustig und ich erlebe zum wiederholten Male, wie unterhaltsam zwei Kommentatoren sind. Wir sind dagegen dem Gesülze von Bela Réthy und seinen Komplizen hilflos ausgesetzt. Das kann auch kein Scholli ausgleichen. Doch dann explodiert die Euphorie gewaltig. Sie entlädt sich urplötzlich und man sieht Fahnen. (Sogar in den korrekten Farben! Und nicht die, hinter denen Japaner herhecheln!) Die Kollegen diskutieren, mit welcher Taktik man Spanien eliminieren will. Es werden sogar Wetten abgeschlossen. Der Trainer, Laurand Blanc, ein Urgestein und schon 1998 im Kader, als die Franzosen völlig unvorbereitet Weltmeister wurden, wird als Held gefeiert als einer, der alles richtig macht. Ich wünsche meinen Kameraden noch viel Glück und einen Sieg. Denn: »We Germans want to kill you in the Final!« Doch es dauert nicht lange. Am Samstag ist der Spuk vorbei. Man ist auf dem Teppich angekommen. Immerhin kriegt jeder Fußballer 100.000 Euro (steuerfrei!) für das Erreichen des Viertelfinales und die Kaufhäuser jubeln. Sie hatten in Anzeigen bis zu 60% Rabatt versprochen, falls Frankreich Europameister werden sollte. Die Equipe Tricolor ist untergegangen. Die Griechen haben sich verkrochen und wir haben das gemacht, was die Welt von uns erwartet: Wir haben Griechenland aus dem Euro geschmissen, also halbwegs. Die Holländer sind davon »gerobbt«, und ob die Italiener nach Hause stiefeln, muss sich noch zeigen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser ungemein wichtigen Dokumentation war das noch nicht klar. In eigener Sache: Dieses Jahr habe ich mir meinen Urlaub wie all die Jahre zuvor, redlich verdient. Schluss mit fremden Ländern, nuschelndem Sprachenwirrwarr, exotischen Kulturen. Drei Wochen ausspannen zu Hause in Holland. Und erst Ende Juli zurück an die Seine. Das ist Entspannung pur! Und wenn wir gegen Italien verlieren sollten, habe wir richtig Ruhe.