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© Jonathan Philippi 2014
MAGIX

Live von den Petronas Twin Towers in Malaysia

Shopping and working Donnerstag: Mein Vortrag für morgen ist fertig. Es ist noch früh, erst halb acht abends. Ich erhalte den dringenden Rat, in das größte Kaufhaus von Kuala Lumpur zu gehen, den Pavillon, nur 2 Minuten vom Hotel entfernt. Also über die Straße und rein in den Luxuspalast. Wau! Der ist ja noch größer als der an den Towers. Und alles da: vom Masserati, über Lotus hin zum Edelschmuck und zu Modehäusern, deren Namen ich noch niemals gehört habe. (Ah, doch, Esprit ist auch darunter). Aber kein H&M und kein KiK. Ich verliere mich in den Gängen und schaue nach Spielwaren. Leider nicht alleine, sofort sind zwei Verkäuferinnen in grünen Gewändern und schwarzen Kopftüchern bei mir und wollen mich beraten. Ich danke, ich will mich nur umschauen. Sie lassen nicht locker, ziehen Spieluhren auf, drücken mir Plüschtiere an den Hals und rasseln mit Rasseln. Bevor sie ein Puzzle für mich aufbauen, um mir zu zeigen, wie einfach das geht, verschwinde ich, indem ich eine Japanerin vorschupse. Sie sieht fasziniert zu, was die Damen alles an Waren zu bieten haben und macht den größten Fehler ihres Lebens: Sie stellt eine Frage! Hinter dem Rücken von inzwischen 5 Damen mit grünen Gewändern, orangefarbenen Namensschildern und schwarzen Kopftüchern verdünnisiere ich mich möglichst leise. Beim Rausrennen bleibt mein Rücksack an einem Regal mit Plastiktieren hängen, die alle lustig mit dem Kopf wackeln, aber ich bin schon um die Ecke. Da drüben gibt es T-Shirts. Sehen super aus, kosten nur 400 Ringgit. 100 Euro sind etwas viel, finde ich, aber es gibt einen 70% Discount. Okay, dann sieht es besser aus. Während ich ein Preisschild in die Hand nehme, breiten dienstbeflissene Damen in grünen Gewändern (mit schwarzen Kopftüchern) bereits ein gutes Dutzend T-Shirts vor mir aus. Ich bin auf keinem einheimischen Markt, sondern bei Marks und Spencer in einem Nobelkaufhaus, wohlgemerkt. Mein Kommentar, dass ich mich nur umschauen wolle, wird lächelnd ignoriert. Schon kommt eine Dame in modischem Türkis (mit schwarzem Schleier) und möchte mich mit einem Duft besprühen, den meine Frau mögen wird. Offenbar steht mir auf der Stirn geschrieben, dass ich in einer Ehe mit Frau und Kindern lebe. Ich kann mich gerade noch ducken. Eine der T-Shirt-Ausbreiterinnen kriegt die Ladung voll in die Augen. Es entsteht ein Streit, die Sicherheitsleute kommen angerannt und ich kann entkommen. So gewarnt, nähere ich mich den nächsten Zielen vorsichtiger. Keine Chance. Selbst wenn ich vor einem Schaufenster nur auf meine Uhr sehe, um die Zeit abzulesen, kommen sie von vier Seiten um Hemden, Anzüge, Brillanten und Festina Uhren anzupreisen. Dem Preis nach zu schließen sind sie echt. Diners Club welcome. Ich stehle mich davon. Von nun an bleibe ich in der Mitte, muss aber mindestens drei Millionen Mal „Hello, Good evening, fine, thanks“ sagen. In jeder Tür steht jemand und will unbedingt wissen, wie es mir geht, um die Antwort mit dem mobilen Smartphone sofort bei Facebook und Co zu posten. Ich fahre rauf und runter und kaufe nichts. Dabei könnten sie ein gutes Geschäft machen, wenn sie mich in Ruhe lassen würden. In einer Auslage sehe ich Thomas Sabor Anhänger, genau richtig, das habe ich gesucht! Aber auch hier gilt: Nur schnelles Fersengeld schützt davor, von zwei starken Armen in den Laden gezogen und mit Schmuckwaren malträtiert zu werden. Also wieder ab in die Mitte. Dummerweise stehen dort jetzt zahlreiche Handkarren mit Tüchern, Schmuck, Spielwaren und ... Kuckucksuhren. Und vor jedem lauern zwei Damen mit schwarzem Kopftuch. Aber ich finde zum Glück eine Rolltreppe, die mich in Highspeed (echt wahr) vom Tatort rettet. So langsam bekomme ich Hunger. Ganz unten ist ein Food Corner. In der Mitte tausende Tische und Stühle, am Rand kleine Buden. Man sucht sich was aus und setzt sich. Praktisch. Aber was soll ich wählen? Dutzende von Grillbuden nebeneinander. Fancy Wok, pure Indian, Original Corean, best Chinese, Good Noodles, Shusi, mindestens 5 Thai. Ich schlendere den Parcours dreimal ab, zweimal rauf und zweimal runter, jedes Mal ein Gewaltmarsch von (gestoppten) 10 Minuten! (Und jetzt lauft mal zehn Minuten gerade aus. Wie lange braucht man von der Galleria Kaufhof zum Karstadt? Na?). Schließlich bleibe ich resigniert vor einem Kentucky Fried Chicken stehen. Die Amerikaner haben gewonnen. Ich also rein und ... wieder raus. Ich erkenne nichts. Alles sieht anders aus, komplett asiatisch. Mit Reis statt Pommes, mit gegrillten Flügeln statt Schnitzel. Keine Portionen wie bei uns, sondern happengerecht für Stäbchen. Nee nee. Draußen beschließe ich, den erst besten Stand zu nehmen und das vierte Menü auszusuchen. Ich stehe hinter einem winzigen Chinesen an einer Bude aus Kanton. Er entscheidet sich für Hähnchen auf Reis. Die Nummer 4. Erfreut gucke ich über ihn auf den Teller. Ein Koch hinter einem Fenster schneidet für alle sichtbar von einem toten Huhn, das ohne Federn leuchtend rot mariniert am Hals aufgehängt wurde, ein Stück ab und schmeißt es in eine Pfanne. Es zischt und dampft! Eigentlich wollte ich was in den Magen haben und nicht raus. Ich gebe auf! Verzweifelt setzte ich mich hin und sehe einige Schlipsträger. Das ist es: ihnen nach. Die Europäer unterhalten sich in Englisch und steuern zielstrebig auf ein bestimmtes Lokal zu. Ich hinterher. Und so aß ich im Subways ein Turkey Sandwich mit Italien Bread, allen Salaten und Senfsauce. Dazu ein Eistee von Nestlé. Habe ich schon erwähnt, dass die Bedienungen alle schwarze Kopftücher tragen? Endlich erreiche ich mein Hotelzimmer und bin der nächtlichen Hitze entkommen. Meine Füße schmerzen, aber der Geldbeutel ist noch voll. Juhu. Das ist die ideale Stadt für mich. Hier gibt es für mich einfach nix zu kaufen! Ich danke den dienstbaren Geistern, die mich davon abgehalten haben, die Kreditkarte zu zücken. Auf einem Handzettel an der Rezeption erfahre ich, dass der Pavillon seit kurzen nicht mehr die größte Mall in der Millionenstadt ist. Wahnsinn! Die Nacht war kurz, aber dafür ist der Koffer gepackt. Freitag: Heute ist also mein letzter Tag in Kuala Lumpur. Große Präsentation im 72. Stock der Towers vor dem General Management. Alles ist fertig, alles abgesprochen. Wir fahren mit 3 Aufzügen. Erst vom 10. hinunter auf den Groundfloor, dann hoch in den 42. Stock. Von dort teilen sich die Lifte. Mein freundlicher Führer wundert sich, warum in der Kabine die 72 nicht zu drücken ist. Ein sympathischer grüner Kreis um den edlen Silberknopf mit den beiden vertrauten Ziffern blinkt, anstatt zu leuchten. Dann fällt es ihm ein: Die eine Seite fährt nur die ungeraden, die andere die geraden Stockwerke an. Also raus aus dem Fahrstuhl und im Foyer mit einem bombastischen Ausblick auf die Stadt über eine Rolltreppe eine Etage nach oben. Von dort sofort wieder abwärts (mein Projektleiter hat sich verlaufen). Dann um die Ecke und noch eine Etage runter, dann in den Lift und der fährt endlich bis zur 72. Die Logik ist im Grunde genommen einfach. Im 42. Stock ist von unten und oben Endstation! Die eine Seite fährt nur die geraden die andere (eine Etage tiefer) nur die ungeraden Stockwerke an. Wer also von oben nach unten will, muss zweimal umsteigen. Wir platzen mitten in eine Feier. Wir werden gleich mit einer Party empfangen. Mir zu Ehren sind ein Buffet, Tee, Gebäck und zahlreiche Stehtische aufgebaut. Dutzende Leute feiern fröhlich und bedienen sich an den Speisen und Getränken. Ich finde das sehr nett, aber man klärt mich auf: „The General Manager will leave the project and starts a new job!“ Okay, dann herzlichen Glückwunsch. Wer ist der Manager, der im dunklen Anzug oder das kleine Männchen am Teeausschank? Nein, es ist ... die Frau am Fenster mit dem schwarzen Kopftuch und dem typischen islamischen Gewand. Sie kommt zu mit und klopft auf meine Schulter. „Hi Martin, I heard, your job was good?“ Sie kennt mich, weiß, was ich hier mache. Ich stammele etwas von: „Very good, all things green“, oder so. Sie lädt mich zum Frühstück ein. Ihre Untergebene ist es, die von der 72. in die 46. Etage wechselt, aber im Management eine Stufe raufrutscht, eben auf die Stufe der Kopftuchträgerin. Die andere ist die Hauptprojektleiterin: eine Chinesin im roten Kimono (Oder ist das jetzt japanisch? Oder ist sie gar eine Japanerin?) Das spielt plötzlich keine Rolle mehr. Sie lacht, begrüßt mich und kennt meinen Vortrag schon, weiß der Geier, von wem sie den hat, von mir nicht. Sie stellt zwei Fragen dazu und meint dann: „Ich muss zum Boss und habe nur eine halbe Stunde, aber erst feiern wir hier!“ Ich erfahre, dass ihr Boss der CFO sei, höher geht es nicht! Also dann, hoch die Pappbecher mit dem heißen Eistee. Apropos hoch. Wie hoch wir hier wirklich sind, sehe ich erst, als ich am Fenster den Fernsehturm entdecke. Wir sind auf gleicher Höhe mit den untersten Fensterreihen der Besucherterrasse! Man erklärt stolz, dass hier ein Stockwerk vier Meter und 50 hoch sein soll. Zweiachtzig Büro und einssiebzig Versorgung, damit man noch aufrecht gehen kann. Ich schmunzele und schaue meinen Gesprächspartner an. Er ist höchstens einsdreißig. Der Ausblick ist unglaublich. Leider nicht zu fotografieren. Alles muss aus Sicherheitsgründen draußen bleiben: Handy, Fotoapparat, Videokamera. Nur den Laptop lassen sie rein, und den schaut sich keiner an. „Ah, Laptop in this case? Okay!“, hätte ich nur die Kamera auch da drin. Das General Management Financials besteht aus drei Frauen. Nämlich der besagten Lady mit dem schwarzen Kopftuch, der Japanerin und einer Chinesin. Wir lachen zusammen. Ich muss von Deutschland erzählen und kann die Frage, ob die Bierkneipe direkt am Dom in Köln noch immer bis drei Uhr morgens aufhat nicht beantworten. Weltmännisch sage ich daher: „Nein, nur noch bis 2!“ Das kommt an. Nun ist es an mir, den Erfahrenen zu spielen. Bereitwillig gebe ich über Fischrestaurants in Brüssel und Nachtclubs in Paris Auskunft. Ich erfinde Kneipen, in denen ich noch nie war und wohl ganz sicher auch nie reinkommen werde. Ich berichte über angesagte Pubs in London und hoffe, dass die wieder out sind, wenn die Damen nach London reisen. „Oh, that’s nice, we’ll Flying tomorrow to London!“ „Gleich morgen?“, frage ich entsetzt und füge hinzu: „ Dann sagen Sie mir mal, ob es diese Pubs noch gibt, Sie wissen, wie schnell die schließen!“ Das wird einhellig bestätigt und dann neigt sich die Feier dem Ende zu, bevor sie mich über Tokio, Rio und Shanghai ausquetschen können, wovon ich nun wirklich keine Ahnung habe. Wir betreten den Konferenzraum. Anstelle von Stühlen liegen überall Kissen herum. Ein deutscher Kollege fragt: „Was heißt denn Knuddelecke auf Englisch?“, und ich denke nach: „Cozy Corner? Kuscheln heißt to nestle, aber wer weiß das schon? Vielleicht Nestlé Oase?“ Am Rande steht ein erstaunlich hoher Tisch. Einer der Teilnehmer sieht mich an, entschuldigt sich und umgehend werden einige Drehstühle herbeigeholt. Wir lassen uns nieder. Die beiden Damen sitzen etwas hoch. Dank ihres Fliegengewichtes gelingt es ihnen nicht, den Stuhl abzusenken, dazu braucht es schon meinen gestählten Körper. Ich setzte mich also drauf, drücke den Hebel und bin sofort im Erdgeschoss. Während ich mich herausschäle und mühsam nachzähle, ob die Wirbel noch alle aufeinander kleben (Bei einem bin ich nicht so sicher), rollt sich die Japanerin zum Tisch. Nur noch ihre Brust und ihr Kopf gucken darüber weg. Das gefällt ihr. Also muss ich auch den Stuhl der Chinesin runterdrücken. Diesmal langsamer, mit Gefühl. Bei ihr ist nur noch der Kopf zu sehen. Also senke ich auch meinen Stuhl ab. Autsch, das war ein typischer Fauxpas. Erst die Beine ausstrecken, dann Stuhl runter und erst anschließen die Füße unter den Stuhl klemmen, nicht umgekehrt! Schmerzhaft quetsche ich meine Schuhe heraus und kreuze meine Beine, ausfahren kann ich das Gestell nicht. Ich werde nochmals bekannt gemacht, kann mir aber keinen Namen merken. Dann erledige ich meinen Vortrag in meinem gewohnten Englisch, also katastrophal. Die Damen und die beiden Projektmanager des Kunden - die ich in meinem Rapport bewertet habe, ohne zu ahnen, dass ihre berufliche Karriere davon abhängt – sehen großzügig darüber hinweg. Schließlich ist alles grün und die Männer schnaufen hörbar auf. Die Ladys nicken, damit ist das Schicksal der Manager besiegelt: alles klar. Alles in Ordnung. Die Damen verabschieden sich von mir, beide ein I-phone am Ohr, bedanken sich, während sie jeweils drei Gespräche gleichzeitig führen und ihre E-mails auf einem Blackberry checken. Wir fahren nach unten. Nur der Magen bleibt oben. Ich hasse Expresslifte. Als ich die Kabine betrete, meinte ein Kollege nur: „Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass unter uns ein 270-Meter- Schacht ist und nur ein Stahlblech als Boden.“ Das reicht. Ich denke daran, dass der Aufzug im 42. Stock hält und der Fall somit nur 30 Stockwerke sein kann. In Gedanken kalkuliere ich, dass die Schwerkraft den Lift nicht so beschleunigen kann, dass er durch den Boden kracht und durchbricht. Und wohin auch? Ich gebe meine Überlegungen bekannt und die anderen beruhigen mich sofort: „Nein, keine Sorge, der schlägt nicht durch, den zerbröselt es nur!“ Das tut gut zu wissen. Wir steigen aus. Einmal außen herum, Rolltreppe rauf, dann runter bis zum Groundfloor. Dieser Lift hat nur zwei Ziele: 42 und G. also G drücken. Unter wieder in den Zehnten hochfahren. Alles war gut gelaufen, man beglückwünscht mich und lädt mich erneut zum Essen ein. Zum Glück habe ich das Angebot zum Frühstück nicht angenommen. Ich rechne nach, dass ein Freefall Tower nicht wesentlich schneller sein kann! Diesmal gibt es original malayische Kost. Wir besuchen ein Restaurant, das voll besetzt ist. Wir warten geduldig, bis ein Tisch frei wird. Der Projektleiter lädt mich ein und bestellt für mich mit. Ich lasse mich überraschen, es klingt exotisch, ich verstehe kein Wort. Eine Asiatin, die man nur von vorne erkennt - von der Seite verschwindet sie mit dem Interieur, so schmal ist sie - serviert eine Glasschale voll mit gemahlenem weißem Wassereis. Dazu eine braune Soße. Ich werde eingeweiht: „Die Zuckersoße über das Eis und umrühren, sehr erfrischend.“ Und das ist es. Die Serviererin dreht sich zur Seite und ist sofort verschwunden, ich sehe nur große Palmenblätter rascheln. Erst nach den ersten Löffeln bemerke ich, dass es Kokosnuss, rote Bohnen, grüne Bohnen, Eis, Gewürz und Zucker sind. Bohnen im Eis? Schmeckt erstklassig. Noch bevor ich die erste Portion im Mund spüre, habe ich den Namen vergessen. Auf einem Bananenblatt servieren sie Hirse, ein Hähnchenbein, gekochtes Rindfleisch und sauere Scampi. Erstaunlicherweise mundet alles ... sagen wir mal: asiatisch. Kein Vergleich zu den Chinesen bei uns. Als Besteck liegen da nur Gabel und Löffel. Und jetzt versucht mal, ein komplettes, knuspriges Hähnchenbein mit einem Löffel zu zerlegen. Was bei meinen Kollegen problemlos klappt, artet bei mir in ein einziges Desaster aus. Bevor das Essen aussieht wie nach einem Bombenattentat, steht urplötzlich die Bedienung wieder da. Sie hat sich sicher heimlich von der Seite angeschlichen, mich beobachtet und reicht verständlich lächelnd ein Messer. Damit geht es nicht wirklich besser, das Ding schneidet nicht. Ich denke daran mit den Fingern zu essen, aber der warnende Blick eines Kellners trifft mich rechtzeitig. Er sieht mich an, merkt, was ich vorhabe und schüttelt schweigend den Kopf. Ich nehme das stumpfe, für Kinder geeignete und völlig harmlose Schneidewerkzeug und er nickt. Dann halt nicht! Zum Abschluss lade ich mal ein. Jetzt, wo wir zusammen sind, können wir uns nicht mehr verlaufen. Auf zum Kaffee. Mir schwebt ein klassisches, asiatisches Kaffeehaus mit einheimischen Kaffeebohnen vor, wobei ich auch indonesische Spezialitäten nicht verschmähen würde. Den „Starbucks“ kann ich gerade noch ablehnen, den „Dome“ nicht mehr. Es ist ein typisch amerikanisches Coffeehouse im Stile der New Yorker Kultur. Man ist stolz darauf! So was findet man auf der ganzen Welt und nun endlich auch in Kuala Lumpur. Immerhin ist es angenehm klimatisiert, aber laut. Ich will ja nicht drängen, aber wir sind schon 2 Stunden in der Pause. „Das ist freitags so. Zeit für das Gebet in der Moschee!“ Aha, ich vergas: ein islamisches Land. Zurück am Schreitisch packe ich meine Sachen und bereite mich vor, die Stadt, das Land und den Kontinent zu verlassen. Vielleicht kann ich ein bisschen spazieren gehen und mich noch etwas umschauen, bevor ich das Taxi zum Flughafen nehme. Aber es sind 34 Grad und just in diesem Augenblick geht ein Schauer nieder. Also doch in der Mall bleiben? Weiß nicht, ich werde davon berichten, wenn ich lebend zu Hause angekommen bin. Wenn ...
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